Kleine Schildläuse: nicht zu unterschätzen!

März 2020

 

Von 3000 Arten weltweit leben etwa 90 Sorten in Mitteleuropa. Es gibt sie schon sehr lange und obwohl Schildläuse am häufigsten als Schädlinge bekannt sind, haben sie auch nützliche Eigenschaften. Zum Beispiel dienen sie als Leckerbissen für viele Insekten und Vögel. Die Lackschildlaus von Ostasien lieferte im 20. Jahrhundert Schelllack für die Herstellung von Haarspray und Schallplatten. Heute noch wird sie in der Homöopathie zur Herstellung von Globuli gegen Husten und Asthma verwendet. 

 

Doch nebenbei können die unbeweglichen Weibchen grosse Schäden anrichten bei der Entnahme von Nährstoffen aus Zimmerpflanzen, Bäume und Sträucher wie auch durch das ausscheiden von kleberigem Honigtau und die Bildung von Russtaupilz der die Photosyntese beeinträchtigt. Dadurch kann die Pflanze nicht optimal wachsen oder stirbt. Die männlichen Schildläuse kümmern sich nicht um Nahrungsaufnahme (ihnen fehlt das benötigte Werkzeug) fliegen aber fröhlich von Weibchen zu Weibchen und befruchten die riesigen Mengen von Eiern.

 

Auch die Kleinsten können grosses Leisten!

 

DIE BEDROHTE THUJAHECKE

Januar 2020

 

Thuja stammen aus den feuchten und kühlen Wälder im Nordosten von Amerika. Sie benötigen ein solches Klima und moorige Böden um glücklich gedeihen zu können. Die heissen, trocknen Sommerzeiten in der Schweiz machen der Thuja zu schaffen und man sieht fast keine Hecke mehr ohne braune Zweige oder ganz abgestorbene Bäume. Die flachen Wurzeln und immergrünen Blätter benötigen ständig feuchter Boden das erfordert ganzjähriges Giessen wenn es nicht genug Regen gibt.  Das ist aufwendig und falls wassersparen angesagt ist, keine optimale Lösung. Schwache Pflanzen gewähren zudem eine attraktive Angriffsfläche für Schädlinge wie Pilze, Motten oder Käfer.

 

(Bild: SRF Schweizer Radio und Fernsehen)

 

VOLLE KRAFT VORAUS EINZIGARTIGE FORTSCHRITTE IN DER RASENPFLEGE

9. Oktober 2019

 

Für die biologische Bekämpfung von Engerlingen in Rasenflächen benutzen wir ein mit Pilz bewachsenes Gerstenkorn. Diese Körner müssen 5-7 cm in den Boden eingearbeitet werden damit sie effektiv wirken können – selbstverständlich ohne vorhandenen Rasen zu beschädigen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Wir haben eine Maschine entwickelt, welche die Körner effizient und ohne die bestehende Grasnarbe zu entfernen in den Boden einarbeitet. Rufen Sie uns an für mehr Informationen.